Florentine Acher während ihres Praktikums bei der braindinx GmbH mit einem selbst gestalteten Plakat im Stil des historischen Grafikdesigns vor einem farbenfrohen Bildschirm.

Praktikumsbericht Florentine Acher

  1. Mein zehnwöchiges Praktikum bei der braindinx GmbH
  2. Viele Ideen und eine richtig gute Zeit

Zehn Wochen lang war Florentine Acher Teil unseres Teams: Die 19-jährige Schülerin des Berufskollegs für Gestaltung und Technik Aachen absolvierte vom 15. Juni bis zum 21. August 2026 ihr Praktikum bei uns. In dieser Zeit konnte sie nicht nur unseren Agenturalltag kennenlernen, sondern auch selbst kreativ werden und an echten Kundenprojekten mitarbeiten. Wie sie die zehn Wochen erlebt hat, welche Projekte sie besonders gefordert haben und was sie aus ihrer Zeit bei uns mitnimmt, erzählt sie am besten selbst:

Praktikumsbericht Florentine

Mein zehnwöchiges Praktikum bei der braindinx GmbH

Hallo, mein Name ist Florentine Acher, ich bin 19 Jahre alt und besuche das Berufskolleg für Gestaltung und Technik Aachen. Im Rahmen meiner schulischen Ausbildung zur gestaltungstechnischen Assistentin gehört ein Praktikum fest dazu. Deshalb durfte ich vom 15. Juni bis zum 21. August 2026 mein zehnwöchiges Praktikum bei braindinx absolvieren. Schon vor dem Praktikum stand für mich fest, dass ich später im kreativen Bereich arbeiten möchte. Deshalb wollte ich die Chance nutzen, den Alltag in einer Designagentur kennenzulernen und herauszufinden, wie aus ersten Ideen am Ende ein fertiges Design entsteht.

Auf braindinx bin ich aufmerksam geworden, weil mich die bisherigen Projekte und die Website sofort angesprochen haben. Alles wirkte modern, durchdacht und gleichzeitig sehr sympathisch. Nach dem ersten Gespräch hatte ich direkt ein gutes Gefühl. Ich hatte den Eindruck, dass ich hier nicht nur zuschauen würde, sondern wirklich mitarbeiten und etwas lernen kann. Genau das war mir für mein Praktikum wichtig.

Mein erster Tag hat diesen Eindruck direkt bestätigt. Ich wurde herzlich aufgenommen und sofort ins Team integriert. Anstatt erst einmal nur zuzuschauen, bekam ich direkt meine erste Aufgabe. Das hat mir zwar am Anfang etwas Respekt gemacht, gleichzeitig habe ich aber schnell gemerkt, dass ich jederzeit Fragen stellen konnte und immer Unterstützung bekommen habe. Dadurch habe ich mich von Anfang an wohlgefühlt und konnte schnell die Arbeitsweise und die Abläufe in der Agentur kennenlernen. Besonders überrascht hat mich, wie eng im Team zusammengearbeitet wird. Ideen werden gemeinsam besprochen, jeder gibt Feedback und oft entsteht aus mehreren kleinen Gedanken am Ende die beste Lösung.

Meine erste Aufgabe war die Kreativaufgabe „The History of Graphic Design“. Ich entschied mich für das Werbeplakat „La Pasta del Buon Appetito“ von Erberto Carboni aus dem Jahr 1956. Besonders gefallen haben mir die harmonischen Farbverläufe und die Illustration. Obwohl das Plakat schon viele Jahre alt ist, wirkt es auch heute noch modern. Beim Nachbauen in Adobe Illustrator habe ich gelernt, wie wichtig Genauigkeit ist und dass schon kleine Veränderungen einen großen Einfluss auf das gesamte Design haben können. Anschließend gestaltete ich ein eigenes Plakat im gleichen Stil, wodurch ich vieles direkt anwenden konnte.

Nach der Einstiegsaufgabe durfte ich an verschiedenen Kundenprojekten mitarbeiten. Ich war bei einem Core Workshop dabei und konnte zum ersten Mal erleben, wie ein Projekt überhaupt beginnt. Es war spannend zu sehen, dass gutes Design nicht einfach am Computer entsteht, sondern dass zuerst viele Fragen gestellt werden, um den Kunden und seine Ziele besser kennenzulernen. Außerdem gestaltete ich Weihnachtskarten, Visitenkarten und arbeitete an der Abschlusszeitung der GGS Annapark mit. Von der Gestaltung bis hin zum Druck und der Buchbindung. Dadurch wurde mir schnell klar, wie vielseitig die Arbeit in einer Designagentur ist. Kein Tag sah aus wie der andere und genau das hat mir besonders gefallen.

Den größten Teil meines Praktikums nahm jedoch das Rebranding des Kinder- und Jugendtreffs „Alte Dorfschule“ in Ofden ein. Ich durfte den gesamten Prozess begleiten. Vom ersten Kennenlernen des Kunden über die Entwicklung verschiedener Logoideen bis hin zum fertigen Stylescape. Dieses Projekt hat mich sehr lange in meinem Praktikum begleitet und war gleichzeitig die Aufgabe, bei der ich am meisten gelernt habe. Gerade die Arbeit am Stylescape war für mich manchmal eine echte Herausforderung. Es gab Tage, an denen ich das Gefühl hatte, einfach nicht die richtige Richtung zu finden. Ich habe Entwürfe wieder verworfen, Dinge verändert und war zwischendurch auch mal etwas verzweifelt. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass genau das zum kreativen Prozess dazugehört.

Oft kam nach einer kurzen Pause oder durch das Feedback aus dem Team plötzlich eine neue Idee und auf einmal hat alles zusammengepasst. Diese Momente haben unglaublich motiviert und gezeigt, dass man manchmal einfach dranbleiben muss. Am Ende war es ein richtig schönes Gefühl zu sehen, wie aus vielen kleinen Ideen Schritt für Schritt ein stimmiges Gesamtbild entstanden ist.
Während des Praktikums habe ich nicht nur fachlich viel dazugelernt, sondern auch einen ganz neuen Blick auf den Beruf bekommen. Vorher dachte ich oft, dass gute Designer einfach sofort die perfekte Idee haben. Jetzt weiß ich, dass hinter jedem Entwurf viele Überarbeitungen, Gespräche und Entscheidungen stecken. Genau das macht den Beruf aber auch so spannend. Man entwickelt sich mit jedem Feedback weiter und lernt ständig dazu.

Was mir besonders gefallen hat, war die große Abwechslung. Ich durfte an ganz unterschiedlichen Projekten arbeiten und wurde nie nur für kleine Aufgaben eingesetzt. Stattdessen konnte ich viele Bereiche kennenlernen und hatte das Gefühl, wirklich Teil des Teams zu sein. Besonders die Arbeit am Corporate Design der Alten Dorfschule wird mir in Erinnerung bleiben, weil ich dort den gesamten Gestaltungsprozess miterleben durfte und gemerkt habe, wie viel Spaß mir Branding und Markenentwicklung machen.

Rückblickend kann ich sagen, dass das Praktikum meine Erwartungen sogar übertroffen hat. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt, mich gestalterisch weiterentwickelt und einen ehrlichen Einblick in den Alltag einer Designagentur bekommen. Vor allem das offene und hilfsbereite Team hat dafür gesorgt, dass ich mich vom ersten Tag an wohlgefühlt habe. Ich bin sehr dankbar für die Zeit bei braindinx und würde mich jederzeit wieder für diese Agentur entscheiden. Wer sich für Design interessiert und praktische Erfahrungen sammeln möchte, ist hier genau richtig.

Florentine Acher gemeinsam mit dem Team der braindinx GmbH während ihres Praktikums in den Agenturräumen – Gruppenfoto vor einem farbenfrohen Bildschirm und einer modernen Holzwand.

Unser Fazit

Viele Ideen und eine richtig gute Zeit

Florentine war zehn Wochen lang Teil unseres Teams und hat in dieser Zeit viele unterschiedliche Bereiche unseres Agenturalltags kennengelernt. Besonders schön war es zu sehen, wie sie sich auf verschiedene Projekte eingelassen, neue Erfahrungen gesammelt und ihre gestalterischen Fähigkeiten weiterentwickelt hat.

Auch menschlich hat Florentine super zu uns gepasst und war eine echte Bereicherung für unser Team. Wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen und wünschen ihr für ihre weitere Ausbildung und ihren Weg im kreativen Bereich alles Gute, viel Erfolg und viele spannende Projekte.

Danke für die schöne Zeit bei uns, Florentine!