Word-Press backend der Website der braindinx GmbH bei Wartungsarbeiten

Was kostet eine Website nach dem Launch?

  1. Website-Wartung bei braindinx
  2. Warum eine Website nach dem Launch nicht fertig ist
  3. Was kostet die Website-Wartung danach?
  4. Kann ich selbst an meine Website?
  5. Was wir aus Workarounds gelernt haben
  6. Warum wir keine Baukästen und keine Fertig-Themes nutzen
  7. Und wenn wir gar keine Zeit dafür haben?
  8. Was sich an unseren Wartungspaketen geändert hat
  9. Deine Website ist nicht von uns?
  10. Schnelltest
    1. Wie möchtest du weitermachen?
  11. Deine Website verdient mehr als „läuft schon irgendwie“

Website-Wartung bei braindinx

Das Angebot für die neue Website lag auf dem Tisch. Es passte, das Budget auch. Eigentlich war alles geklärt. Und trotzdem hing eine Frage im Raum, die man den Gesichtern ansehen konnte: Und was kommt danach?

Die Sorge war nicht, ob sich das Unternehmen die Website leisten kann. Die Sorge war, ob es sie sich dauerhaft leisten kann. Wer googelt, was Website-Wartung kostet, findet Spannen von bis. Eine Zahl, mit der man planen kann, findet man selten.
Ich habe unsere Wartungspakete gezeigt, und die ersten fingen an, die Preise mitzuschreiben. Mein Satz dazu: „Das müsst ihr euch nicht merken. Das steht alles auf unserer Website.“ Die Überraschung war echt.

Die Frage „Kümmert ihr euch danach auch drum?“ hören wir in fast jedem Erstgespräch zur Website. Ehrlich gesagt hat sie uns lange gewundert, denn für uns ist das selbstverständlich. Vielleicht haben wir es bisher einfach nicht klar genug gesagt. Deshalb hier einmal in Ruhe: was Website-Wartung bei uns bedeutet, was sie kostet und was wir gerade daran geändert haben.

Der Anfang

Warum eine Website nach dem Launch nicht fertig ist

Der Tag, an dem eine Website online geht, ist nicht das Ende des Projekts. Er ist der Anfang der Arbeit mit ihr. WordPress, Plugins und Browser entwickeln sich ständig weiter. Ohne Pflege altert eine Website leise, und meistens merkt man das erst, wenn etwas kaputt ist.

Dazu kommen Veränderungen von außen. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz zum Beispiel hat viele Unternehmen gezwungen, sich mit ihrer Website neu zu beschäftigen. Und Unternehmen verändern sich selbst: Neue Leistungen kommen dazu, neue Zielgruppen, Bereiche, an die bei der Entwicklung noch niemand gedacht hat.

Eine gute Website ist deshalb kein fertiges Produkt, sondern ein System, das mitwachsen muss. Wartung sorgt dafür, dass es dabei stabil, sicher und schnell bleibt. Was genau dazugehört und was nicht, haben wir auf unserer Seite zur Website-Wartung aufgeschlüsselt.

Sorge 1

Was kostet die Website-Wartung danach?

Website-Wartung kostet bei uns zwischen 49 und 299 € netto im Monat, je nach Paket und bei jährlicher Laufzeit. Monatlich kündbar ist es etwas teurer, das Jahresabo spart dir 20 %. Versteckte Folgekosten gibt es nicht. Was nicht im Paket steckt, rechnen wir transparent nach Aufwand ab: im 15-Minuten-Takt, 130 € netto pro Stunde.

Die Pakete sind nicht am Schreibtisch entstanden. Wir haben über 100 Websites entwickelt und betreuen viele davon seit Jahren. Wir wissen ziemlich genau, was eine Website braucht, die Bewerbungen über Formulare annimmt, oder ein Unternehmen, das seine Zugriffszahlen datenschutzkonform auswerten will. Deshalb passen über 90 % unserer Wartungsverträge ohne jede Anpassung in eines der vier Pakete. Für den Rest gibt es einzelne Bausteine: Wer zum Beispiel in Standard bleiben will, aber eine bestimmte Leistung aus Professional braucht, bucht genau diese dazu.

Und noch etwas, das im Erstgespräch regelmäßig für Stirnrunzeln sorgt: Wir empfehlen dir das Paket, das zu deiner Website passt, nicht das größte. Mehr Umsatz für uns ist kein guter Grund für ein Paket, das du nicht brauchst.

Sorge 2

Kann ich selbst an meine Website?

Ja, absolut. Genau deshalb bauen wir mit WordPress. Das System ist für Menschen, die nicht aus der Branche kommen, einfach zu bedienen. Wo du uns nicht wirklich brauchst, machen wir uns bewusst überflüssig.
Die Schulung findet bei uns nicht nach dem Launch statt, sondern davor. Nach der ersten Präsentation und Korrekturschleife bekommst du Zugang zur Entwicklungsumgebung und kannst dich umschauen, während wir noch finalisieren. Geschult wirst du von den Menschen, die deine Seite programmiert haben, nicht von jemandem, der sie nur vom Hörensagen kennt. Das hat einen Nebeneffekt, den wir sehr schätzen: Wir merken in der Schulung, was wir für selbsterklärend gehalten haben und was es nicht ist. Und weil wir alles selbst gebaut haben, können wir genau dort noch nachbessern.

Wer was an der Website macht, ist bei uns klar aufgeteilt:

  • Inhalte pflegst du. News, Blogbeiträge, ein neues Teammitglied, die Urlaubsinfo. Unser Vergleich: Wenn du in Word ein Bild einfügen und Überschriften setzen kannst, kannst du auch News auf deiner Website veröffentlichen.
  • Design und Bedienung übernehmen wir. Ein neuer Menüpunkt klingt banal. Am Desktop sieht er vielleicht gut aus, auf dem Smartphone bricht dann das Menü. Sobald Inhalt in Technik übergeht, sind wir gefragt.
  • Technik und Recht liegen bei uns und spezialisierten Tools. Plugins installiert bei uns nur, wer die Verantwortung für die Seite trägt, also wir als Admin. Für Impressum, Datenschutz- und Barrierefreiheitserklärung nutzen wir als eRecht24-Agenturpartner spezialisierte Tools. Wir unterstützen dich dabei, machen aber keine Rechtsberatung. Die Verantwortung für diese Inhalte bleibt bei dir als Betreiber:in der Website.

Auch beim Pflegen von Inhalten gibt es Fragen, die über Technik hinausgehen: Darf ich dieses Bild verwenden? Muss ich die Quelle nennen? Wie groß darf die Datei sein? Und wie beschreibe ich ein Bild für Menschen, die es nicht sehen können? Auch das ist Teil unserer Schulungen.

Das Leben findet einen Weg

Was wir aus Workarounds gelernt haben

In Jurassic Park sagt Ian Malcolm: „Das Leben findet einen Weg.“ Mit Websites ist es ähnlich. Menschen finden immer einen Weg, Dinge zu tun, die so nicht geplant waren. Das ist überhaupt nicht böse gemeint, das ist Praxisalltag.

Wir haben schon Kontaktblöcke gesehen, die komplett als Bild hochgeladen wurden, inklusive Telefonnummer. Dann kann niemand mehr auf die Nummer tippen, und für Screenreader ist sie unsichtbar. Wir haben handgeschriebenen Code in Texten gefunden, weil jemand ein Wort fett oder farbig haben wollte, was das Gestaltungsraster nicht vorgesehen hatte. Und Fotos direkt aus der Spiegelreflexkamera, so groß, dass die Seite gefühlt eine Ewigkeit zum Laden brauchte. Passiert das öfter, leiden Performance und Platzierung bei Google.

Wir nehmen das nicht als Fehler unserer Kund:innen. Wir nehmen es als Hinweis, wo die Website noch nicht das tut, was die Menschen brauchen. Aus den Riesenfotos haben wir zum Beispiel gelernt: Zu große Bilder lassen sich bei unseren Seiten heute gar nicht mehr hochladen. Und wo wir merken, dass auf einer Seite etwas schiefläuft, melden wir uns von uns aus, geben Tipps, empfehlen eine Auffrischungsschulung oder ziehen es in Absprache mit dir gerade. Denn meistens kann die Website genau das, was du willst. Du kennst den Weg dahin vielleicht nur noch nicht.

Handwerk

Warum wir keine Baukästen und keine Fertig-Themes nutzen

Wir bauen jede Website individuell, entlang dessen, was das Unternehmen wirklich braucht. Keine Baukästen, keine gekauften Designvorlagen. Das hat mit Geschmack wenig zu tun, sondern vor allem mit dem, was danach kommt.
Ein Baukasten kann nur, was der Baukasten kann. Ein Fertig-Theme bringt Funktionen für hundert mögliche Fälle mit, von denen deine Seite drei braucht. Der Rest ist Ballast, der die Seite langsamer macht und bei jedem Update ein Risiko mehr ist. Unsere Websites kommen deshalb im Schnitt mit 5 bis 6 Plugins aus, je nachdem, was die Seite können muss. Je weniger fremder Code in einer Seite steckt, desto stabiler und schneller läuft sie.
Der zweite Punkt ist das Mitwachsen. Wenn ein Unternehmen nach zwei Jahren einen neuen Bereich aufbaut oder eine neue Zielgruppe ansprechen will, erweitern wir die Seite genau dafür. Wir müssen nicht nach einem Workaround suchen, weil das System an seine Grenzen kommt.

Und der dritte Punkt ist der einfachste: Wer eine Website gebaut hat, kennt sie am besten. Deshalb ist Wartung für uns keine Zusatzleistung, die wir nach dem Launch verkaufen. Wir sehen sie als unsere Verantwortung dafür, dass du mit deiner Seite lange und erfolgreich arbeiten kannst. Seit über 11 Jahren als Agentur in der heutigen Form, mit über 25 Jahren persönlicher Branchenerfahrung bei mir und bei Tim Haag, der unsere Webentwicklung leitet.

Sorge 3

Und wenn wir gar keine Zeit dafür haben?

Dann übernehmen wir. Gerade Unternehmen mit 10 oder 20 Beschäftigten haben oft weder die Zeit noch die Leute, um sich regelmäßig um ihre Website zu kümmern. Viele wünschen sich ausdrücklich jemanden, der ihnen das abnimmt.

In jedem Paket ist klar geregelt, wie schnell wir reagieren: von drei Werktagen bei Basic bis zu vier Arbeitsstunden bei Enterprise. Ab Professional erreichst du uns auch telefonisch, bei Enterprise hast du eine feste Ansprechperson. Du sprichst immer mit einem festen Team, das deine Website kennt, nicht mit einer Hotline.

Wenn deine Website regelmäßig mehr braucht, etwa neue Inhalte, Kampagnenseiten oder SEO-Arbeit, passt ein Rahmenvertrag mit festem Stundenbudget besser. So arbeiten wir mit vielen unserer Kund:innen, zum Beispiel mit fünf oder zehn Stunden im Monat.

Neu

Was sich an unseren Wartungspaketen geändert hat

Wir haben unsere Wartungspakete überarbeitet. Die Jahrespreise sind gleich geblieben. Nur wer monatlich zahlt, zahlt jetzt etwas mehr, damit die 20 % Ersparnis beim Jahresabo auch wirklich stimmen. Für unsere bestehenden Wartungskund:innen hat sich am Preis nichts geändert, denn sie sind alle im Jahresvertrag. Professional und Enterprise haben dabei spürbar mehr Leistung bekommen. Bei Basic und Standard ist der Umfang gleich geblieben, dafür ist jetzt klar geregelt, was du bekommst: Jedes Paket hat feste Reaktionszeiten, und Standard hebt sich mit schnellerer Reaktion und häufigeren Backups deutlich von Basic ab. So siehst du auf einen Blick, wie sich die Pakete unterscheiden, und kannst besser entscheiden, welches zu dir passt.

Die wichtigste Neuerung sind Kleinaufträge, die im Paket enthalten sind. In Professional ist pro Monat ein Kleinauftrag von bis zu 15 Minuten inklusive, in Enterprise sind es zwei. Ein Bild austauschen, einen Text anpassen, die Urlaubsinfo auf die Startseite setzen: Du schreibst uns kurz, wir erledigen das, und es kommt keine Rechnung über eine Viertelstunde.

Du fragst dich vielleicht: Wenn KI euch effizienter macht, warum wird es dann nicht einfach billiger? Die ehrliche Antwort: Die KI spart uns an manchen Stellen tatsächlich Zeit. Diese Zeit geben wir an dich zurück, als Leistung, die vorher extra gekostet hat. So kannst du unbürokratisch nach kleinen Änderungen fragen, ohne jedes Mal zu überlegen, ob sich das lohnt.

Abmahnschutz über eRecht24 und Support zur Barrierefreiheit bleiben wie bisher Teil von Professional und Enterprise. Wenn du schon Wartungskund:in bei uns bist, hast du diese Infos bereits bekommen. Falls nicht oder falls du Fragen zu deinem Paket hast: Melde dich einfach.

Website Wartung mir Blick auf Maus am Arbeitsplatz

Der Schnelltest

Deine Website ist nicht von uns?

Lange galt bei uns die Regel: Wir warten nur Websites, die wir selbst entwickelt haben. Diese Regel haben wir aufgegeben. Wenn deine bisherige Agentur nicht mehr erreichbar ist oder die Updates seit Monaten liegen, prüfen wir, ob wir deine WordPress-Seite übernehmen können. Ob das grundsätzlich möglich ist, zeigt dir unser Schnelltest zur Übernahme in die Wartung. Warum wir umgedacht haben und wie die Übernahme abläuft, erzählen ich dir in einem anderen Beitrag.

Schnelltest

Finde heraus, ob wir die Wartung deiner WordPress-Seite übernehmen können.

Lass uns sprechen

Deine Website verdient mehr als „läuft schon irgendwie“

Wenn du gerade überlegst, mit wem du deine nächste Website entwickelst, stell die Frage ruhig auch uns: Kümmert ihr euch danach auch drum? Die Antwort kennst du jetzt. Die Preise findest du auf unserer Seite zur Website-Wartung, und in einem kurzen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, welches Paket zu deiner Website passt.

Du willst erst einmal wissen, wie gut deine aktuelle Website überhaupt dasteht? Unser kostenloser Website-Schnellcheck gibt dir in unter einer Minute eine erste Einschätzung zu Performance, SEO-Grundlagen, Sicherheit und Barrierefreiheit. Was dahintersteckt, erklären wir hier.

Häufige Fragen

FAQ zur Website-Wartung

Bei braindinx kostet Website-Wartung zwischen 49 und 299 € netto im Monat bei jährlicher Laufzeit, je nach Paket. Monatlich kündbar ist sie etwas teurer. Leistungen außerhalb des Pakets rechnen wir im 15-Minuten-Takt ab, mit 130 € netto pro Stunde.

Zur Wartung gehören Updates von WordPress, Theme und Plugins, regelmäßige Backups, Sicherheit, Fehlerbehebung und technischer Support. Neue Seiten, Funktionen, ein Redesign oder komplexe Integrationen sind eigene Projekte und nicht Teil der Wartung.

Ja. Wir bauen mit WordPress und schulen dich vor dem Launch. Inhalte wie News, Blogbeiträge oder Teamseiten pflegst du selbst. Eingriffe in Technik, Design und Rechtstexte übernehmen wir oder spezialisierte Tools.

Ja. Auch wenn du nichts änderst, ändern sich WordPress, Plugins, Browser und Gesetze. Ohne Updates entstehen Sicherheitslücken und Fehler, die meist erst auffallen, wenn etwas kaputt ist.

Den Monatsvertrag kannst du jederzeit zum Monatsende kündigen. Das Jahresabo ist 20 % günstiger und zum Ende der Laufzeit kündbar. Eine Kündigungsfrist gibt es in beiden Fällen nicht.

Ja, WordPress-Seiten prüfen wir für eine Übernahme, auch wenn sie mit Pagebuildern wie Elementor gebaut sind. Geschlossene Baukästen wie Wix oder Jimdo können wir nicht professionell betreuen. Ob deine Seite passt, zeigt unser Schnelltest zur Übernahme.

Wie dieser Text entstanden ist: Die Geschichten, Erfahrungen und Haltungen in diesem Beitrag sind meine. Ich habe sie in einem Interview mit einer KI erzählt, die beim Ordnen, Strukturieren und Formulieren geholfen hat, damit der Text sich gut liest und gefunden wird. Jede Zeile habe ich selbst geprüft.